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Die kreative
Datenfabrik –
ein Porträt der aspedia GmbH
Was geschieht, wenn sich ein ausgewiesener IT-Profi mit einem
Adressen- und Direktmarketingprofi zusammenschließt? Dann
entsteht ein Dialogdienstleister neuen Typs wie aspedia. Seine
beiden Gründer, ehemalige Geschäftsführer der Telegate
AG, haben sich ein Ziel gesetzt: Sie wollen überzeugen durch
unkomplizierte, originelle Lösungen, mit denen die häufig
in Unternehmen anzutreffende Lücke zwischen Marketing, IT
sowie Adress- und Datenmanagement effizient geschlossen werden
kann. Ein aktuelles Produkt aspedias ist City24: ein Internetportal,
das Verleger für ihre regionalen Titel im eigenen Look &
Feel einsetzen. Seit seinem Start im Sommer 2005 wird City24 von
bereits über 30 Publikationen genutzt.
November 2005, München/Mannheim Wer die
aspedia GmbH mit einem knappen Satz beschreiben möchte, wird
sich schwer tun. Denn: Das Unternehmen ist ein Adress- und Informationsdienstleiser
der besonderen Art. Seine beiden Geschäftsführer verfügen
über 35 Millionen Privatadressen und nennen 2,5 Millionen
Firmenadressen ihr eigen, die zudem in über 65.000 Klassifizierungen
selektiert werden können. Dazu besitzen sie jede Menge weitere,
hauseigene Verbraucherdaten. Das heißt aber nicht, dass
aspedia ein Adressverlag wäre. Denn zugleich beschäftigt
aspedia über 15 IT-Experten und Softwareentwickler.
Was also ist aspedia ein Adressbroker oder ein IT-Profi? Weder
noch. Aspedia verknüpft das Expertenwissen aus beiden Welten
und entwickelt daraus Innovationen sowohl für die Kunden,
aber auch für sich selbst. Oder, wie es der Mitgründer
Christoph Goldschmitt ausdrückt: „Wir sind Problemlöser.
Wir wissen aus 15jähriger Erfahrung, wie man mit Daten- und
Informationsströmen umgeht, woher man diese Informationen
bekommt, wie man diese wirtschaftlich sinnvoll einsetzt. Dieses
Wissen, kombiniert mit IT-Know-how, eröffnet völlig
neue Dimensionen im Marketing, die wir erschließen wollen.“
Für Goldschmitt sind Adressen und IT Werkzeuge dazu. Mehr
nicht.
Aspedia verkauft also keine CRM-Tools von der Stange, ebenso wenig
wie „kalte“ Adressbestände. Stattdessen konzentriert
sich aspedia auf die individuellen Anforderungen jedes Kunden
und erfüllt sie mit maßgeschneiderten Service. Ein
Kunde braucht einen Qualitätscheck seiner Daten und Informationsströme
plus eine individuelle CRM-Lösung? Aspedia kümmert sich
drum. Ein anderer kommt mit der Datenfülle nicht zurecht
und braucht dringend Kategorisierungen und Kundenprofile?
Dann springt aspedia ein. „Unsere Philosophie ist, unsere
Kunden als langfristige Partner zu verstehen, die wir sensibel
zu unterstützen. Wir werden niemanden mit klobigen Tools
torpedieren, nur weil sie gerade im Trend liegen“,
versichert Goldschmitt. Aspedia arbeitet auch gerne auf erfolgsbasierter
Honorarbasis: „Wir sind technisch und inhaltlich weitestgehend
unabhängig, weil wir die wesentlichen Inhalte wie Daten und
Software besitzen. Deswegen sind wir höchst flexibel bei
der Preisgestaltung und übernehmen für unsere Kunden
gerne das Risiko“, sagt Steffen Künster, der zweite
Mann im Gründerduo aspedias.
Jedem Neukunden stellen Künster und Goldschmitt zu Beginn
eine scheinbar banale Frage: “Was ist Dein Ziel und
welches Problem hast Du?“ Dabei haben sie die Erfahrung
gemacht: Viele Unternehmer können diese Frage nicht beantworten,
weil sie mit ihren Daten und Informationen überfordert sind
und deswegen ihr Problem nicht lokalisieren können. Diese
Entwicklung hat sich seit der Entstehung des Internets und der
rasenden Verbilligung von Hardware und Speicherkapazitäten
zugespitzt. „Vielen Unternehmen fällt es schwer,
ihre enormen Datenmengen effizient in Informationsströme
zu lenken, zu pflegen und anzureichern. Die Gratwanderung zwischen
wirtschaftlichen Aufwand und effizienten Einsatz beherrschen die
wenigsten“, sagt Künster, der IT-Profi im Gründerteam
aspedias. Und sein Partner Christoph Goldschmitt, der Marketing-
und Adressexperte der beiden, ergänzt: „Allein
kommen Unternehmen in der Regel nicht weit. Sie brauchen nicht
nur technische Unterstützung, sondern auch kreative Vorschläge.“
Die Kunden aspedias stammen vor allem aus der Telekommunikation,
der Medien- und Internetbranche. Sogar Unternehmen aus dem Direktmarketing
und der Informationsdienstleistung (zum Beispiel Inkasso) stehen
auf der Kundenliste. Um die Vorgaben der Auftraggeber erfolgreich
umzusetzen, beschäftigt aspedia rund zehn Programmierer.
„Die meisten Kunden haben spezielle Anforderungen und
brauchen eine maßgeschneiderte technische Lösung, die
wir im unserem Haus umsetzen“, sagt Steffen Künster.
2004 gründeten Künster und Goldschmitt gemeinsam die
aspedia GmbH, die sie als „intelligente Datenfabrik“
bezeichnen. Zum ihrem Leistungsportfolio, das je Kundenanforderung
stark variieren kann, gehört:
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Aufbau von Daten- und Informationspools; |
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Entwickeln von Quellen-
und Datenbanksystemen, etwa Referenzdatenbanken für Auskunfteien; |
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Anreichern von Datenbanken mit Informationen,
damit der Kunde seine Kundenstruktur besser erkennen kann; |
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Aufbau von Produktplattformen sowie Entwicklung
von Nomenklaturen für Kunden, die beispielsweise eine
Produktdatenbank betreiben wollen; |
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Entwicklung alternativer Pflegekonzepte für
Altbestände von Adressen und Daten; |
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Verkauf und Lizensierung von Daten (Zahlreiche
Yellowpage-Portale arbeiten mit den aspedia-Daten für
elektronische Branchenbücher); |
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Erschließen neuer Datenquellen für
Adressanbieter; |
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Entwicklung von Branchen- und Produktcodes
(Anfertigung von Registern, mit denen Firmen Daten und Produkte
besser dargestellt, verwaltet und selektiert werden können. |
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Nicht nur für ihre Kunden – auch für sich selbst
nutzen und entwickeln Künster und Goldschmitt das Potential,
das in aspedia steckt, für neue Geschäftsmodelle und setzen
dazu den eigenen Adresspool ein. Eines ihrer jüngsten Entwicklungen
ist City24: ein hoch flexibles Informations- und Adressportal für
regionale Verlage, die das Online-Produkt im eigenen Look &
Feel umgestalten und für ihre eigene Internet-Ausgabe nutzen
können. Für jeden einzelnen Verlag regionalisiert aspedia
seine bundesweiten Adressen und den Datenpool. Dazu gehören
auch alle 32 Millionen Telefonbucheinträge deutschlandweit.
Als erster setzte das Mannheimer Wochenblatt City24 ein. Auf www.wobla-mannheim.de
erhalten die Besucher reichhaltige Informationen und Adressen aus
dem Mannheimer Raum. Bereits 30 Wochenblätter haben ihren Internetauftritt
mittlerweile mit City24 gestaltet und erweitern somit die Reichweiten
ihrer Printtitel um die Internetnutzer aus der Region.
Christoph Goldschmitt und Steffen Künster lernten sich bei
der Telegate AG kennen, wo sie beide als Geschäftsführer
arbeiteten. Schnell bemerkten die beiden, dass sie als Team gut
zusammenpassen und nicht – wie so häufig in Führungsspitzen
– konkurrierten. Zuvor arbeiteten beide im Dialog- und Internetmarketing:
Steffen Künster war Geschäftsführer bei dem Online-Auskunftsportal
11880.com GmbH. Christoph Goldschmitt gründete Ende 1999 für
Telegate das Tochterunternehmen datagate GmbH. Zuvor war er Adressenverlagsleiter
beim Adressverlag panadress.
In der Zentrale aspedias in Mannheim arbeiten Steffen Künster
und derzeit 16 Mitarbeiter, die für die technische Entwicklung
verantwortlich sind und den Service City24 betreuen. Christoph Goldschmitt
arbeitet von seinem Büro im Münchner Zentrum aus. Von
dort aus koordiniert er das Marketing und die Kundenberatung und
zeichnet für das Daten- und Quellen-Management verantwortlich.
Zugleich arbeitet er dort an einem weiteren Projekt: an einer Produktsuchmaschine
mit neuartigen, intelligenten Suchalgorithmen. Als Basis dient –
wie schon bei City24 – wieder der hauseigene Firmenadresspool.
Aspedia arbeitet dazu mit einem der bekanntesten Wissenschaftler
der Computer-Linguistik zusammen: mit Professor Franz Günthner,
einer der Väter der Suchmaschinentechnologie und heute Ordinarius
am Centrum für Informations- und Sprachwissenschaft (CIS) an
der LMU München.
Goldschmitt und Künster sind IT- und Datenprofis, die viel
Wert auf ihre Verantwortung legen. Deshalb hat der Datenschutz bei
aspedia einen sehr hohen Stellenwert: „Wir haben eine
besondere Pflicht jenen gegenüber, die uns netterweise ihre
Daten zur Verfügung stellen: den Verbrauchern“,
sagt Christoph Goldschmitt. Aus diesem Grund arbeitet er mit dem
Datenschutzexperten Werner Hülsmann, Konstanz, zusammen, der
die Kampagnenkonzepte aspedias auf Verbraucherfreundlichkeit untersucht.
Der seriöse Umgang mit Verbraucherdaten hat aber auch eine
betriebswirtschaftliche Komponente: „Adressen von Kunden,
die sich schlecht behandelt fühlen, sind für Marketingzwecke
nicht mehr zu gebrauchen, sind verbrannt’“, weiß
Goldschmitt. Auch für seinen Partner Steffen Künster ist
deswegen klar: „Das Wichtigste an nachhaltigem Daten-
und Informationsmanagement ist immer Respekt und Transparenz.“
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